Bogensportler starten nach Corona-Pause - "Das Gefühl ist unbeschreiblich."


Die Bogensportler des TSV Schwarzenbek waren eine der ersten Abteilungen des Vereins, die wieder in den Sportbetrieb gestartet sind. Der Bogensport-Platz befindet sich ca. drei Kilometer hinter dem Ortsausgang Schwarzenbek in Richtung Lauenburg. Trainiert wird aktuell natürlich nur eingeschränkt, unter Einhaltung von Verhaltens- und Hygieneregeln und lediglich in kleinen Gruppen. Trotzdem ist Abteilungsleiter Andreas Wutke froh, dass er und die Bogensportler ihrem Hobby wieder nachgehen dürfen und blickt für uns auf die Corona-Auszeit zurück und berichtet, was ihm in diesem Frühjahr besonders gefehlt hat. 

Foto: Benjamin Neuber
Foto: Benjamin Neuber

Moin Andreas, schön dass ihr wieder auf dem Platz steht und unseren Mitgliedern mit eurem Konzept "Sport auf Abstand" anbietet. Wie läuft die Wiederaufnahme des Sportbetriebs bei Euch und wie wird der Sport mit Einschränkungen von den Sportlern angenommen und umgesetzt?

 

Wir haben unser Freigelände jetzt so eingerichtet, dass zwischen den einzelnen Zielscheiben ein Abstand von zwei Metern liegt. Anders als sonst üblich, darf aber nur jeweils ein Schütze eine Scheibe nutzen. Es können also maximal zehn Sportler gleichzeitig trainieren. Jeder bringt sein eigenes Equipment mit und hält sich an das Hygienekonzept. Das hat bisher reibungslos geklappt.

 

Wie ist es nach so langer Zeit wieder auf dem Platz zu stehen, in der Gemeinschaft Pfeile zu schießen und Sport zu treiben?

 

Unsere Außensaison beginnt normalerweise Anfang April, startet mit einem Arbeitseinsatz auf unserem Freigelände und einem geselligen „Anschießen“. Zu Ostern treffen sich alle Mitglieder draußen zu einer Boßelrunde mit anschließendem Grillen und Osterfeuer. Das alles musste in diesem Jahr leider ausfallen und um so größer ist die Freude, endlich wieder auf dem Platz stehen und seine Pfeile fliegen lassen zu können. Allerdings fehlt das richtige Training, der Austausch mit den anderen Schützen und die damit verbundenen Gemeinschaft, immer noch.

 

Was hat Dir in der Corona-Zwangspause besonders gefehlt?

 

Es war schon sehr bedauerlich, dass wir im April bei allerbestem Bogenwetter nicht trainieren durften. Alle freuen sich im Winterhalbjahr schon darauf, dass die Außensaison endlich losgeht und wir das Besondere am Bogenschießen wieder genießen können. Dieses Jahr war das leider nicht möglich.

 

Könntest Du abschließend in einem kurzen Satz beschreiben, was das Besondere am Bogensport ist?

 

Na klar! Das Gefühl, bei herrlichem Wetter an der frischen Luft mitten in der Natur seine Pfeile ins Gold zu schießen, ist unbeschreiblich. Das ist Anspannung und Entspannung zusammen.

 

Vielen Dank, Andreas und weiterhin einen guten "Restart". Alle Infos zum Bogensport im TSV Schwarzenbek erhaltet ihr hier.