Wechsel im FSJl - Mats Dose übergibt an Fardin Nasri


Mit Fardin Nasri begrüßen wir zum 01. Juli 2021 den neuen FSJler im TSV Schwarzenbek. Fardin ist inzwischen angekommen und Mats „Übergabemonat“ nun vorbei. Mats hat den TSV in den letzten zwölf Monaten unterstützt, insbesondere bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wir möchten uns ganz herzlich bedanken und wünschen Mats alles Gute auf seinem weiteren Weg. Zum Abschluss und zur Begrüßung der beiden FSJler, haben die beiden ein gemeinsames Übergabegespräch geführt und sich über die Erfahrungen und Erwartungen im FSJ ausgetauscht. 

 

Fardin Nasri (links) löst FSJler Mats Dose beim TSV Schwarzenbek ab
Fardin Nasri (links) löst FSJler Mats Dose beim TSV Schwarzenbek ab

Mats: Ein aufregendes Jahr liegt hinter dem TSV. Genau so aufregend war das Jahr für mich als Freiwilliger. Ganz anders als die Jahre zuvor und trotzdem eine sehr schöne Zeit, an die ich mich jetzt schon gerne zurückerinnere. Zu beginn schien es fast schon, als wäre alles normal. Unter den geltenden Vorraussetzungen konnte ich viele Kurse in der Praxis leiten. Mit den Kindern zu arbeiten war sehr befreiend, da die Freude sehr groß war endlich wieder Sport zu machen. Die große Abwechslung in meinem Alltag, hat mir dabei besonders gefallen. Die verschiedensten Sportarten kennen zu lernen und auch Kurse zu geben, die nicht direkt mit einer Sportart zusammenhängen, hat dabei immer wieder neue Herausforderungen an mich gestellt, an denen ich als Trainer aber auch als Mensch gewachsen bin.

 

Die gleichen Erfahrungen macht nun hoffentlich auch der neue FSJler des Vereins, Fardin Nasri. Fardin, wie alt bist Du und wie bist Du auf die Möglichkeit des FSJ beim TSV aufmerksam geworden?

 

Fardin: Moin, ich bin 20 Jahre alt und habe gerade mein Abitur in Büchen gemacht. Auf das FSJ aufmerksam geworden bin ich durch Freunde, die auch sportbegeistert sind und bereits Praktika beim TSV Schwarzenbek gemacht haben. Außerdem habe ich einige Jahr gemeinsam mit Geschäftsführer Florian Leibold Fußball gespielt und nur Positives von der Arbeit in einem Sportverein wahrgenommen. Nach dem Abitur wollte ich erst einmal ein Jahr etwas anderes machen. Ich habe mich für den TSV Schwarzenbek entschieden, da mich der Sport interessiert und schon meine Leben lang begleitet.  Außerdem wollte ich gerne hinter die Kulissen des Sports gucken und einen Einblick bekommen, wie das hier so alles läuft. Wie war das bei Dir?

 

Mats:  Anfangs habe ich auf jeden Fall einen guten Einblick bekommen. Leider wurde im November alles wieder auf den Kopf gestellt und mein Einsatzgebiet hat sich ins Büro verschoben. Dort habe ich dann einen sehr tiefen Einblick in die Abläufe des Sportvereins auf organisatorischen Ebene erhalten. Ich wurde mit Aufgaben betraut, die in einem ‚normalen‘ Freiwilligendienst den Rahmen sprengen würden. Mein Jahresprojekt, die virtuelle 360 Grad-Tour durch die Sporthalle, wurde sogar zu einem der innovativsten Projekte der FSJler in Schleswig-Holstein gekürt. Daraufhin durfte ich selbiges vor vielen Offiziellen der Sportszene in Schleswig-Holstein vorstellen. 

 

Als es dann langsam wieder losgehen konnte, waren die Regeln für den Sport sehr streng. Jeder Sportler hatte einen festen Platz an dem der Sport machen darf. Diese Regeln stellten mich vor eine neue Herausforderung. Kinder an Ihrem Platz zu bewegen. Die meisten geläufigen Spiele wie Fangen oder Staffellauf fielen somit heraus. Zusammen mit den Kindern haben wir das beste draus gemacht. Doch waren alle heil froh wieder ganz ‚normal‘ Sport machen zu können. Draußen durfte man nämlich ab Mai wieder in festen Gruppen durcheinander toben und Sport machen. 

Zu dieser Zeit war auch in der Geschäftsstelle wieder Hochbetrieb. Alle Abteilungen wollten natürlich wieder ins Training einsteigen. Diese vielen Gruppen auf die Sportanlagen zu verteilen stellte sich als Herkulesaufgabe da, die wir in der Geschäftsstelle aber vor allem die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter Christin und Florian sehr gut gelöst haben.

 

Was erhoffst Du Dir von Deinem Jahr beim TSV Fardin?

 

Fardin: Vor allem die Abwechslung ist mir persönlich wichtig. Ich hoffe darauf, sowohl in der Verwaltung also auch als Übungsleiter meine Erfahrungen sammeln zu können. Ich bin zuversichtlich, dass ich in diesem Jahr so einige Fähigkeiten ausbauen und erlernen kann, die mir auch im späteren Job von nutzen sein können.

 

Mats: Apropos späterer Job. Weißt du schon in welche Richtung es nach dem Jahr gehen soll?

 

Fardin: Da gibt es für mich verschiedene Möglichkeiten. Entweder werde ich eine Ausbildung  zum KFZ-Mechatroniker machen oder etwas in Richtung Sport studieren. Und wie gehts es für Dich nach dem FSJ weiter? 

 

Mats: Im September beginne ich ein duales Studium bei einem großen Sportverein ich Hamburg. Nach meinen Erfahrungen hier, freue ich mich total darauf, dass es jetzt auch in diesem Bereich weitergeht für mich.

 

An dieser Stelle bleibt mir nur noch zu sagen: Danke an alle Mitglieder, Kolleginnen und Kollegen, Trainerinnen und Trainer und den Vorstand, für die schöne Zeit. Ich werde Euch immer mit einem Lächeln in Erinnerung behalten.